21. Oktober 2016

Zwischenstand

Sodele, mal ein kleines Update,

ausstehend ist immer noch die Restaurierung der Beifahrerseite (Schweller). Ansonsten sind die Blechteile in Ordnung und auf dem Weg zu neuem Lack.

Zuletzt erstmal das Muster der ursprünglichen "Tigerstreifen" ausgemessen, hoffe man kann sowas noch bekommen oder dann herstellen lassen.




Na und es ist diese Woche das gewünschte Rot angekommen, sowie das nötige Mattgrau für die Fensterrahmen.

Ausserdem gibt es noch ein Netzfundstück aus einem Youngtimerblog:

http://www.youngtimer-blog.de/2013/03/03/renault-r14-schrott-mit-schliff/

Interessant zu lesen.

17. August 2016

Lackierung Teil 1

Peu à peu können nun schon mal erste Teile lackiert bzw. grundiert werden. Dazu zählen neben den schon behandelten Kotflügeln natürlich auch die Heckklappe, sowie einige Leisten und Träger.

 

Dank keiner Vorschäden hält es sich dabei mit Abschleifen und zunächst grundieren doch im Rahmen.

Auch der Instandgesetzte Bereich des Innenkotflügels kann nach einer kräftigen Sättigung der Kanten mit Dichtmasse nun schon mit Unterbodenschutz lackiert werden.



Die zukünftige Farbe wird übrigens das originale Renault Rouge 705 wie an Teilen der Frontpartie bereits zu erkennen ist.



1. August 2016

Optische Anpassungen


So nun kommt ein bisschen Schönheitskorrektur. Nachdem für mein Modell (Phase 2) keine Kotflügel mehr erhältlich sind, werden wir die des Vorgängers ein bisschen anpassen.




Man muß dafür also nur so ein wenig Blech ausschneiden, um aus einem Phase 1 Kotflügel einen Phase 2 Kotflügel zu fertigen.  Wie man sieht, schaut das ganze Ergebnis schon vielversprechend aus. Ein wenig bördeln der Schnittkante verhilft wieder zu der gewünschten Festigkeit des Kotflügels.

Und nach dem Anschleifen der rostigen Unterlage hilft ein bisschen Grundierung schon deutlich.



Das gibt einem endlich mal ein sichtbares Gefühl, vorwärts zu kommen und nicht immer nur alles auseinanderzubauen.



20. Juli 2016

Auto Bild klassik

Hui, neulich mit einem anderen Auto beim TÜV und was fällt einem als Lesestoff in die Hände? Eine Auto Bild Klassik.

Beim durchblättern entdecke ich diese Kolumne:




Wer sich noch mit der Fahrzeugvorstellung auseinander gesetzt hat, wird das Fahrzeug schlagartig erkennen. Ich werde ihn davon überzeugen, dass der letzte Satz nicht passen wird. Ich würde mich allerdings freuen, wenn Hr. Simon noch den hochgelobten Plasteumschlach hätte, der war nämlich nimmer dabei, geschweige denn ein Bordbuch. Aufi geht es, ein weiterer Ansporn.

11. Juli 2016

Das Schweißen Teil 1

Um dem Rost nun zu Leibe zu rücken, werden die Türen ausgebaut. Zudem steht das Fahrzeug nun etwas höher als sonst.


Anschließend werden nun die befallenen Stellen restauriert.


Zumindest die linke Seite ist damit wieder in Form.

Und auch der stark befallene Lampenträger ist nun wieder in Form gebracht.



Sodele, das war es zunächst wieder.

4. Mai 2016

Wider dem Rost, Teil 2

Nach Sichtung der weiteren Karosserie sind neben den A-Säulen kleinere Roststellen zu finden. Dies bezieht sich vorwiegend auf Mehrschichtverbindungen (z.B. Halterung Motorhaube <-> Innenkotflügel) oder Randstellen (z.B. Blinkergummihalterungen außen zum Kotflügel)
 
 
 
Leicht an- bzw auch mal durchgerostet sind die unteren Leitbleche unter der Stoßstange. Weiter hinten findet sich im Übergang Radhaus zu Schweller ein kleines Rostnest, das behandelt werden muß.
 
 
 
Im großen und ganzen noch akzeptabel, wenn man den Berichten über die Rostanfälligkeit glauben schenkt.


11. April 2016

Der Kampf mit der Elektrik, Teil 1

So erstmal sichten, was mit der Elektrik so nicht passt. Dafür zerpflücken wir zunächst mal den Motorkabelbaum. Da eine Menge Zusatzelektrik installiert ist (Nebelscheinwerfer, Motorraumbeleuchtung, Nebelhorn) werden diese Komponenten erstmal ausgebaut, um das Kabelgewirr zu reduzieren.


So schnell sammeln sich überflüssige Kabel



Genauso wird natürlich erstmal der Innenraum ausgeräumt, um überhaupt erstmal an die ganzen Kabelwege zu kommen.

 

Da nun besonders hinten sehr viel Murks gemacht wurde, werden hier die Kabelbäume neu gestrickt.


22. März 2016

Wider dem Rost, Teil 1

Nach dem Ausbau der ersten Elektrik geht es also mit der Karosserie weiter. Hier offenbarte sich schon am Schweller der erste Rost. Um das zu bekämpfen müssen aber zumindest mal die Kotflügel ab. Genau hier gibt es zwei Probleme:
Die Befestigung der Kotflügel vorne beinhalten gleichzeitig die Stoßstangenbefestigung. Von hinten leider nur zugänglich in einem aufgeschweissten Kasten und ohne Knarre, nur mit Maulschlüsseln. Lieber Konstrukteur, meine Hände danken es dir.

Die Befestigung entlang der Türfalz: Auf der Beifahrerseite habe ich wenigstens noch drei Schraubenköpfe sehen können, bei der Fahrerseite konnte ich nur schätzen. Daher wird zum ersten Mal geflext. :-(

Dort saßen also die Schrauben und jetzt sehen wir, dass sich der Rost bis zur halben A-Säulenhöhe schon vorgekämpft hat. Die Beifahrerseite ist zum Glück etwas weniger befallen, so dass sie zunächst als Muster dienen kann.

12. März 2016

Erste Sichtung

Sodele, heile in der heimischen Garage angekommen offenbaren sich folgende Baustellen:

- Rost vorne an den Schwellern
- Elektrik
- Benzinpumpe - Vergaser (Motor dreht, aber springt auch mit Startspray nicht an)
- Bremse hinten links komplett fest, daher schon eine kleine Notreparatur


Schauen wir also was da so kommt.

9. März 2016

Huch wirklich so wenige??

"Fast eine Million R14 baute Renault – 999.093, um genau zu sein. In Deutschland brachten die Franzosen ihren Kompakten Jahr für Jahr in deutlich fünfstelliger Zahl an Mann und Frau, damals, Ende der 70er-, Anfang der 80er-Jahre. Und heute? Ganze drei sollen noch zugelassen sein."

Zitat Autobild (Stand 2014?)

Meiner gehört noch nicht dazu. Aber jetzt steht er schon mal trocken.

7. März 2016

Das Fahrzeug...


So, es soll nun also ein R14 TS ist goldmetallic werden. Abzuholen ist das Fahrzeug im Saarland, es war vorher in Frankreich zugelassen. Laut Anzeige kaum Rost, na dann mal schauen. Das Baujahr, immerhin 1980 und die geringe Kilometerleistung von ca. 55000 km machen Hoffnung. Wie zu sehen, vorne etwas goldiger als hinten. Und es gibt ein Reparaturbuch gleich dazu.

 
 
Die Zulassungsstatistik (Stand 1.1.2009) spricht eindeutig für die fast schon rare Qualität dieses Modelles:
 
HSN  TSN  KW  PS  ccm  Typ  Modell  Stück
 3004  368  42  57  1218  R1210  L - TL - GTL   100
 3004  379  43  58  1218  R1210  TL - GTL    44
 3004  380  52  71  1360  R1212  LS - TS    30
 3004  395  44  60  1360  R1213  GTL      4
               178

1. März 2016

Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen auf meiner Seite über den Renault R14. Hier möchte ich in (un-)regelmäßigen Abständen über Freud und Leid mit diesem kleinen Franzosen berichten.